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Generation Doof

Ich hatte die Wahl zwischen Dr- House und meiner Präsentation. Ich wählte letzteres, was die Teilnehmer des kommenden Meetings sicher begrüßen werden. Des Weiteren muss ich ohnehin noch jeden Punkt unseres jüngst erstellten Projektplanes mit mehreren Sätzen beschreiben, damit unsre Projektleitering eine Ahnung davon bekommt, was wir eigentlich tun.

Ja, ich sitze mal wieder in einem Flugzeug und schreibe. Neben mir sitzt ein Mann der in einer Firma arbeitet, welche die Autos der Welt mit dem Zeug versorgt, welches sie benötigen um unsere Straßen zu befahren. Er arbeitet in einer Company, die aus einem Land stammt, welches keine eigenen Fahrzeuge herstellt. Dafür komme ich aus einem Land, dessen Unternehmen zwar Fahrzeuge herstellen, sie aber nicht mittels aus diesem Land stammenden Unternehmen betanken kann.

Links neben mir sitzt eine Dame, die dauerhaft mit ihrem Zeigefinger an der Hautpartie des Daumens schabt, die ihren Fingernagel umgibt. Ich muss gestehen, dass ich dieses Phänomen insbesondere bei Frauen schon des öfteren gesehen habe. Rechts von mir eine aufgebrezeltes Pärchen, bei dem er einen Anzug mit Krokodillederschlappen und sie ein Kostüm mit High Heels trägt. Weiter vorne sitzen Kinder, die mal gerne aufstehen und in diversen Geschwindigkeiten um die Stühle der Fluggäste streifen.

Während des Starts und der darauf folgenden Stunde habe ich mir das gleichnamige Hörbuch des Buchs “Generation Doof” angehört, welches ich in dieser Stelle jedem empfehlen möchte, der auch den Film “Idiocracy” in englischer Sprache gesehen hat.

Die Deutschen gelten ja in der Welt, so zumindest meine Wahrnehmung, als sehr penible, wenn nicht sogar pedantische Personen. Vor allem steht jedoch das Fahrzeug eines jedem einzelnen. Jede Macke wird spätestens durch den Beulendoktor entfernt. Dies zumindest spätestens, wenn die Leasingzeit sich dem Ende naht. Peggy warnte mich jüngst mehrfach davor mit einer US-Amerikanischen Fluggesellschaft zu fliegen. Die Amerikaner sollen ihre Flugzeuge aufgrund von knappen Budgets nicht so gut warten wie es die deutschen tun. Bei Preisen die wesentlich geringer sind, als die der deutschen (nicht billigflug-) Airlines, ist dies nicht verwunderlich. Nun wissen wir ja, dass die Amerikaner nicht so viel Wert auf einige Schrammen an ihren Autos legen wie die Deutschen – dass sich dieser Trend jedoch auch auf Flugzeuge ausweitet, beweist dieses Foto, welches ich kurz vor Abflug von der Kiste schoss, in diese ich kurze Zeit später einstieg.

United we fly

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